Cutaner Lupus und Quensyl

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 2529

Re: Cutaner Lupus und Quensyl

Beitragvon Lupi77 » 14. Okt 2013 11:21

Verfasst am: 06.Mai.13 15:50 von StenzelG

Ja, ich glaube mittlerweile auch, dass vor allem cutaner Lupus in der eher leichten Form, wie ich ihn habe, selten entdeckt wird. Ich habe mich seit ca. 13 Jahren mit dem herumgeschlagen, was ich als Verstärkung von Asthma und allergischem Schnupfen und Neurodermitis sah. Bluthopchdruck, etwas verstärkte Neigung zu Zahnfleischentzündungen, immer mal leichte gelenkschmerzen (aber minimal) und ich dachte, nah gut, jetzt bis du über 50, da kommen schon mal die ersten Alterszeichen

Nun bin ich froh, dass ich mich richtig verhalten kann...

Schön, dass es diese Möglichkeit zum Austausch gibt.

Und Sonne kann man auch (ein bisschen) vom Schatten aus genießen.

LG an alle
_________________
Gudi59
Benutzeravatar
Lupi77
 
Beiträge: 4687
Registriert: 10.2013
Wohnort: Hessen/Bayern - bei Aschaffenburg
Geschlecht:

Re: Cutaner Lupus und Quensyl

Beitragvon Lupi77 » 14. Okt 2013 11:21

Verfasst am: 24.Mai.13 19:58 von Hannah

Hallo Gudi,

ich habe zwar auch keinen Cutanen LE und weiß daher nicht, ob es dafür neben Quensyl noch spezifischere Medikamente zur Behandlung gibt.

Doch wie allgemein bekannt, ist die Auswahl an Medikamenten zur Behandlung von LE nicht sehr groß und Quensyl oder Resochin werden sehr häufig bei allen leichteren Lupus-Ausprägungen eingesetzt. Oder sogar zusätzlich zu anderer Basismedikation verordnet.

Was Du vielleicht noch nicht ganz richtig verstanden hast:

Quensyl als ein Basismedikament kann helfen, den Lupus zu unterdrücken. Damit würden sich auch Deine Symptome verringern. Kortison dagegen hemmt nur die Entzündung und hilft gegen Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit. Doch den Lupus an sich bekämpft es nicht.

Daher mein Rat: Halte Dich an die Medikamentenverordnung Deines Arztes! Wenn Du das Kortison reduzierst, ohne mit einer Basismedikation zu beginnen, dann kann die Erkrankung zurückschlagen!

Auch im Hinblick darauf, daß ein SLE entstehen kann, würde ich das an Deiner Stelle nicht riskieren wollen. Sollten künftig keine Schübe mehr auftreten und Deine Laborwerte im ungefährlich geringen Bereich über längere Zeit liegen, dann kann immer noch über ein Absetzen der Medikation nachgedacht werden.

Liebe Grüße, Hannah
Benutzeravatar
Lupi77
 
Beiträge: 4687
Registriert: 10.2013
Wohnort: Hessen/Bayern - bei Aschaffenburg
Geschlecht:

Re: Cutaner Lupus und Quensyl

Beitragvon Lupi77 » 14. Okt 2013 11:21

Verfasst am: 25.Mai.13 14:12 von StenzelG

Liebe Hannah,

auch vielen Dank für diese Antwort!

Ja, ich weiß, dass Quensyl wenn eher das Dauermedikament sein soll als Kortison - Kortison überdeckt alles, ich habe als Asthmatikerin eine lange Kortison-Erfahrung. Ich bin nun einmal bei meiner langjährigen Heilpraktikerin gewesen und habe am Dienstag einen Termin bei einem anthroposophischen internistischen Rheumatologen - danach werde ich mit meinem Internisten zusammen entscheiden, wie ich nun welches Medikament einsetze. Ich gehe davon aus, dass vier Wochen später der Einsatz von Quensyl wenn es denn sein muss nicht so dramatisch ist von den Folgen her. Es ist immer ein Abwägen. Ich fand es nur so erstaunlich, dass ich mit der sehr leichten Form ebenso therapiert werden soll wie jemand mit sehr symptomreichen SLE - und das möchte ich tatsächlich mit einem Rheumatologen besprechen.

In dem von der Selbsthilfegemiensahft vertriebenen Buch zum Lupus findet sich der Hinweis, dass es durchaus Patienten gibt, die ohne Dauermedikation zurecht kommen, wenn sie regelmäßig Blutwerte kontrollieren lassen und genaue etwaige Symptome beobachten. Insofern schaue ich mal, was Diensatag passiert.

Meine Heilpraktikerin arbeitet auch familientherapeutisch. Und das, was ich mit ihr besprechen habe gestern, zeigt mir vielleicht auch einen Weg, denn auch wenn nicht alles Psyche oder Seele oder wie immer man es nennen möchte ist - einen Teil gibt es schon darin. Sie hat aber auch ein spezielles Mittel bei Kollagenosen.

erstmal Viele Grüße

Gudi
_________________
Gudi59
Benutzeravatar
Lupi77
 
Beiträge: 4687
Registriert: 10.2013
Wohnort: Hessen/Bayern - bei Aschaffenburg
Geschlecht:

Re: Cutaner Lupus und Quensyl

Beitragvon Lupi77 » 14. Okt 2013 11:21

Verfasst am: 26.Mai.13 00:40 von Hannah

Hallo noch einmal,

ja, es stimmt, ich habe auch davon gehört, daß es Patienten gibt, die ohne Medikation auskommen. Und das muß tatsächlich im Einzelfall entschieden werden.

Eine Patientin erklärte mir zu diesem Thema, daß die ANA's in solchen Fällen unter einem Wert von 1:200 liegen müßten und auch sonst keine Symptome vorhanden sein sollten. Dieser Zustand sollte seit wenigstens 1 Jahr in dieser Weise stabil sein, damit ein Absetzen der Medikation unter engmaschiger Beobachtung gewagt werden könnte. Für mich wäre das aktuell noch keine Option. Aber vielleicht hast Du ja Glück!

Mit Alternativmedizin (homöopathischen Mitteln oder Schüßler-Salzen) habe ich bisher die Erfahrung gemacht, daß sie ganz gut helfen können, um Begleitsymptome und Befindlichkeitsstörungen auszugleichen bzw. etwas abzumildern. Ich denke jedoch nicht, daß diese Mittel stark genug sind, um die fehlgesteuerten autoimmunen Prozesse zu korrigieren.

Trotzdem: Schreib' doch mal, wie das Mittel heißt, das Deine Heilpraktikerin gegen Kollagenosen zur Behandlung einsetzt!

Liebe Grüße, Hannah
Benutzeravatar
Lupi77
 
Beiträge: 4687
Registriert: 10.2013
Wohnort: Hessen/Bayern - bei Aschaffenburg
Geschlecht:

Vorherige

Zurück zu "Antimalariamittel"

 
cron