Tumormarker

Fragen zu weiteren Erkrankungen, von denen Lupus-Kranke betroffen sein können.
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Tumormarker

Beitragvon Lupi77 » 13. Okt 2013 19:00

Verfasst am: 16.Nov.07 18:15 von Mamba


Mir wurde heute mitgeteilt, daß mein Tumormarker (CA 125) erhöht sei, nachdem die Gynäkologin auf dem Ultraschall komische Zysten entdeckt hatte und Blut abgenommen hat. Normal wäre bis Wert 34, ich habe 80. Kann da ein Zusammenhang mit Lupus bestehen ? Ich soll in ein Krankenhaus gehen und eine Bauchspiegelung machen lassen. Würde aber vorher gerne mit einem Lupuskenner sprechen.
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Re: Tumormarker

Beitragvon Lupi77 » 13. Okt 2013 19:00

Verfasst am: 25.Nov.07 14:29 von Schneider

CA 125 wird im Allgemeinen als Tumormarke für Tumoren am Eierstock verwendet. Es ist bekannt, dass der Marker auch bei jeder Form von Serositis (Pleruerguss, Ascites) erhöht sein kann. Da besteht ein Link zum Lupus
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Re: Tumormarker

Beitragvon Lupi77 » 13. Okt 2013 19:00

Verfasst am: 06.Dez.07 15:35 von Sabine S

Hallo,
ich glaube, dass dir da ein Arzt echt mehr helfen kann.
Im KKH die Rheumatologen müssten sich mit Lupus auskennen.
Frag lieber die mal.
Wünsch dir Glück und rück dir d ie Daumen.
Gruß
Sabine
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Re: Tumormarker

Beitragvon Lupi77 » 13. Okt 2013 19:01

Verfasst am: 20.Jan.08 16:22 von Silvana

Hallo zusammen,
ich bin heute das erste mal in diesem Forum und habe mir, sozusagen zur Einstimmung, erst mal die verschiedenen Beiträge angeschaut. Es ist sehr interessant und hilfreich sich hier austauschen zu können. Mit dem Thema Tumormarker 125 habe ich auch meine Erfahrungen gemacht. Da war ich 27 Jahre alt und der Lupus noch nicht diagnostiziert bei mir (ich bin jetzt 44). Damals wurde, im Rahmen einer durchgeführten Konisation, mein Blut (angeblich versehentlich) auf diesen Tumormarker untersucht, und siehe da, er war erhöht. Anfangs nur etwas, aber im Laufe eines Jahres stieg und stieg dieser Wert. Ich habe in dieser Zeit wahrlich eine Odysee von Ärzten und verschiedensten Untersuchungen durchmachen müssen, ohne Ergebnis. Die Ärzte waren ratlos und ich habe Panik geschoben, mit jeder neuen Blutuntersuchung ging es mir psychisch schlechter. Schließlich hatte meine damalige Gynäkologin eine Bauchspiegelung veranlasst. Sie befürchtete Mikrotumore oder -metastasen (ich weiß das nicht meh so genau). Aber auch diese Untersuchung hatte nichts ergeben außer einen dadurch ausgelösten Bluterguss im Bauchraum, weswegen ich noch am selben Abend notfallmäßig ins Krankenhaus kam. Dort fingen die Untersuchungen von vorn an. Die bildgebenden Untersuchungen hatten dann tatsächlich dicke Lymphknoten im Bauchraum ergeben und zack hatte ich eine Krebsdiagnose. Also Bauch auf und nichts. Ich war natürlich happy und habe seitdem nie wieder diesen Wert untersuchen lassen. Allerdings habe ich eine sehr häßliche Narbe, die zu massivsten Verwachsungen geführt hat und mir beim Kaiserschnitt große Probleme bereitet hat. Vielleicht hat dieser Wert wirklich eine Wechselwirkung mit der Lupusdiagnostik, keine Ahnung. Ich ärgere mich aber sehr, dass ich mich damals so verückt habe machen lassen. Diese OP wäre echt nicht nötig gewesen.
Viele Grüße,
Silvana
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