Berufliche Perspektive?

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 8397

Re: Berufliche Perspektive?

Beitragvon Lupi77 » 15. Okt 2013 11:03

Verfasst am: 20.Jun.13 10:42 von georgie

Hallo Hannah,

das Problem kenne ich - ich bekäme auch keine EU-Rente, weil ich seit über 14 Jahren selbstständig bin.

Deshalb habe ich nach 5 Monaten Pause jetzt auch wieder angefangen zu arbeiten - natürlich prompt bei besten Wetterbedingungen

Trotzdem läuft es soweit - mal schauen, wie lange ich durchkomme.

LG an alle
Georgie
_________________
Bleib stark - nur Fledermäuse lassen die Köpfe hängen !
Benutzeravatar
Lupi77
 
Beiträge: 4687
Registriert: 10.2013
Wohnort: Hessen/Bayern - bei Aschaffenburg
Geschlecht:

Re: Berufliche Perspektive?

Beitragvon Julika » 20. Okt 2013 23:18

Ich hab folgende Problemstellung: Ich bin Studentin und habe wegen der Erkrankung (und psychischer Probleme) bedeutend länger gebraucht und meine Noten sind auch nicht herausragend. Wenn ich mich nun demnächst bewerbe, falle ich wahrscheinlich oft schon wegen der langen Dauer raus. Und selbst wenn ich eingeladen werde und danach gefragt, warum ich "so lange" gebraucht habe, habe ich kein Auslandssemester oder ähnliches als Erklärung vorzubringen. Aber es wäre doch blöd zu sagen "Weil ich krank war.", denn genau genommen bin ich für immer krank und diese Krankheit wird mich vermutlich weniger belastbar machen als andere Arbeitnehmer, womöglich auch immer wieder aus dem Arbeitsalltag reißen. Welcher Arbeitgeber hört schon gern "Ich habe eine unheilbare Krankheit."? :(

Wie geht ihr damit um? Ich hab gehört, gewisse Unternehmen müssen sogar eine Quote an Schwerbehinderten etc. erfüllen. Habt ihr Unternehmen schon mal darauf hingewiesen, um eine Chance zu bekommen? Und was macht man, wenn man gar keine Schwerbehinderung gestattet bekommen hat?

Oh, und noch was: Wenn ich aufgrund meiner geringen Belastbarkeit beispielsweise nur halbtags arbeiten kann, zahl ich ja auch wenig Rente ein, zusätzlich privat vorzusorgen, fällt dann doch aber auch flach? :|
Benutzeravatar
Julika
 
Beiträge: 56
Registriert: 10.2013
Geschlecht:

Re: Berufliche Perspektive?

Beitragvon Lupi77 » 21. Okt 2013 13:39

Hast Du denn einen Behindertenausweise? Das solltest Du auf jeden fall angehen!

Es gibt diverse Möglichkeiten für Schwerbehinderte, das Gehalt wird teilweise sogar "aufgestockt" durch Arbeitsagentur etc. weil man nur Teilzeit arbeiten kann, aber besser als gar nciht!

Viel Papierkram, aber evtl. sinnvoll!


Ich würde sagen, dass Du Dich in der Zeit intensiv mit dem Stoff beschäftigt hast! Private Schulungen oder freiwillige Praktika in Firmen.

Im allergrößten Zweifel eine Notlüge, dass Du einen nahen Angehörigen gepflegt hast! (Das bist Du dann selbst gewesen-muss ja keiner wissen).

Ich bin immer offen mit meiner Krankheit umgegangen, aber mit de rDiagnose Lupus war ich ja nicht mehr arbeiten... Meine Arbeitgeber haben sich immer über die Förderungen vom Arbeitsamt gefreut, das "entschädigt" doch ungemein, wenn man Angst vor kranken Mitarbeitern hat! ;-)

Der Weg ist härter und schwerer, da mcahce ich Dir aber nix vor! ;-)
Benutzeravatar
Lupi77
 
Beiträge: 4687
Registriert: 10.2013
Wohnort: Hessen/Bayern - bei Aschaffenburg
Geschlecht:

Re: Berufliche Perspektive?

Beitragvon Theo1956 » 24. Feb 2014 16:55

Hallo pippilotta,

stelle auf jedenfall einen Kur-Antrag. wird dieser bewilligt stellst Du in der Kur einen beruflichen REHA-Antarg. Denn wird es von einer Kur-klinik vorgeschlagen hast Du immer Erfolg.

Liebe Grüße Theo
Theo1956
 
Beiträge: 9
Registriert: 02.2014
Wohnort: Dortmund
Geschlecht:

Re: Berufliche Perspektive?

Beitragvon Julika » 3. Mär 2014 23:58

Lupi77 hat geschrieben:Hast Du denn einen Behindertenausweise? Das solltest Du auf jeden fall angehen!

Es gibt diverse Möglichkeiten für Schwerbehinderte, das Gehalt wird teilweise sogar "aufgestockt" durch Arbeitsagentur etc. weil man nur Teilzeit arbeiten kann, aber besser als gar nciht!

Viel Papierkram, aber evtl. sinnvoll!


Ich würde sagen, dass Du Dich in der Zeit intensiv mit dem Stoff beschäftigt hast! Private Schulungen oder freiwillige Praktika in Firmen.

Im allergrößten Zweifel eine Notlüge, dass Du einen nahen Angehörigen gepflegt hast! (Das bist Du dann selbst gewesen-muss ja keiner wissen).

Ich bin immer offen mit meiner Krankheit umgegangen, aber mit de rDiagnose Lupus war ich ja nicht mehr arbeiten... Meine Arbeitgeber haben sich immer über die Förderungen vom Arbeitsamt gefreut, das "entschädigt" doch ungemein, wenn man Angst vor kranken Mitarbeitern hat! ;-)

Der Weg ist härter und schwerer, da mcahce ich Dir aber nix vor! ;-)
Ich habe eine Schwerbehinderung beantragt, das ist sicher schon ein halbes Jahr her, ich warte noch auf das Ergebnis. Ich hab gehört, dass es nicht so leicht ist, an 50% zu kommen. Und ab da "lohnt" sich der Bescheid ja erst. Das mit der Notlüge wär eine Idee. Schulungen und Praktika müsste man ja nachweisen (können).
Zurzeit geht es mir ja ziemlich gut, von außen bemerkt man eigentlich nichts. Ich weiß nur nicht, wie lang das so bleibt und wie ich unter Stress reagiere. Und der Berufseinstieg, das Reinarbeiten, der neue Alltag etc. wird sicher Stress.
Benutzeravatar
Julika
 
Beiträge: 56
Registriert: 10.2013
Geschlecht:

Vorherige

Zurück zu "Berufs- und Arbeitsleben"

 
web tracker