Vitamin-D3-Mangel bei Kindern

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Vitamin-D3-Mangel bei Kindern

Beitragvon Hannah » 16. Mär 2016 13:33

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal wieder eine spezielle Frage an Euch:

Kann Vitamin-D3-Mangel bei Kindern ein Anzeichen für eine Autoimmunerkrankung sein?
Oder verhält es sich eher umgekehrt, daß ein länger andauernder Mangel eine schwerwiegende Erkrankung begünstigen kann?


Die 10-jährige Tochter einer Freundin hat seit über einem Jahr einen deutlichen Vitamin-D-Mangel. Der Mangel verursachte nachts Muskelkrämpfe und Schmerzen, die durch die Einnahme von Vitamin-D immerhin wieder verschwunden sind. Sie nimmt täglich 3.000-4.000 IE ein. Trotzdem ist der Mangel noch nicht behoben. Der Witz ist, daß der Kinderarzt erst auf Drängen der Mutter den Vitamin-D-Gehalt getestet hat. Darauf hingewiesen wurde die Mutter von einer Kinesiologin!

Das Mädchen ist sehr aufgeweckt, spielt vor allem im Sommer gerne und auch häufig im Freien. Die Familie ernährt sich gesund und ausgewogen. Und der Mangel samt Beschwerden trat im Sommer auf!

Wer weiß mehr zu diesem Thema?

Liebe Grüße, Hannah :roll:
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Re: Vitamin-D3-Mangel bei Kindern

Beitragvon Lupi77 » 17. Mär 2016 12:16

Definitiv hängt ein Vitamin D Mangel mit Autoimmunerkrankungen zusammen.

Ob das aber schon ein Hinweis auf eine bestehende ist, weiß ich nicht.

Ich kann nur von uns sprechen, meine Große hat auch einen schweren VIt D3 Mangel, neben einem heftigen Eisenmangel und auch niedrigem B12 und B6.

Hier sollte auf jeden Fall weiter geschaut werden, allerdings nicht beim Kinderarzt, das bringt meist nichts...

Ein fähiger Hausarzt wird das testen (wie bei uns) oder eben dann in einer Spezialpraxis.

Magnesium ist oft auch dabei!

Und da sie auch erst 10 Jahre jung ist, ist die beliebte Ausrede "Pubertät" mit Blutverlust auch nicht greifend! ;-)

Das Gerenne für die Kinder ist noch schlimmer als für sich selbst. WIe oft muss man sich anhören, ob man sich eine KRankheit für das eigene Kind wünscht und so ein Mist! Ein dickes Fell oder eine starke Begleitung sind hier leider von Vorteil!!!

Ich persönlich halte die Gespräche mit den Ärzten möglichst erst alleine und nur zur Kindbefragung oder Untersuchung lasse ich das Kind mit rein. Nach der letzten Erfahrung mit dem Professor... erst recht. DAS muss man seinem Kind ersparen!!!

Alles Gute für die Kleine!!! :cry:
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Re: Vitamin-D3-Mangel bei Kindern

Beitragvon Hannah » 17. Mär 2016 14:48

Danke für Deine Antwort, Lupi!

Eine weitere Besonderheit trifft bei der Kleinen noch zu: Sie hat bereits gelegentlich Migräneanfälle!

Das ist mir bei Kindern nicht bekannt. Meist entwickelt sich das erst im Jugendlichenalter, mit der Pubertät, soweit ich weiß. Bleibt vermutlich alles abzuwarten und zu beobachten. Die Ärzte werden versuchen, Mängel zu behandeln, mehr nicht. Jedenfalls solange nicht, bis sich andere Beschwerden zeigen.

Wer weiß, ob die Zusammenhänge von Vitaminmängeln überhaupt anerkannt oder ausreichend erforscht sind. Die Schulmedizin klammert das gerne aus. Vor allem dann, wenn Erkenntnisse vielmehr auf Erfahrungswissen als auf wissenschaftlichen Studien beruhen. Sowohl mein Hausarzt als auch mein Rheumatologe sind der Meinung, daß selbst bei Lupus ein Mangel bei gesunder Ernährung auszuschließen sei. Ich habe es noch nicht geschafft sie zu überreden, wenigstens einmal die für Rheumatiker wichtigen Vitamine (B-Vitamine, EDKA, Selen usw.) zu testen. Um zu sehen, ob ein Mangel überhaupt vorhanden ist. Lediglich Eisen und Vitamin-D werden überprüft.

Liebe Grüße, Hannah
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Re: Vitamin-D3-Mangel bei Kindern

Beitragvon Lupi77 » 17. Mär 2016 18:18

Doch, auch Kinder können Migräne haben. Ich habe seit meinem 3. Lebensjahr Migräne.

Dieses verbreitete Denken, dass Kinder das nicht haben KÖNNEN, gab es aber damals auch und mir wurde nie oder selten geglaubt. Bis dann etliche EEGs und so was gemacht waren und der Beweis der Migräne da war...

Ziemlich fies, wenn man so klein ist!

Meine Kinder haben auch seit sie ca. 5 Jahre alt sind, Migräne. Sehr schade, dachte, sie bleiben verschont, weil mein Mann "gutes Blut" mit in die Familie gebracht hat...

Mein Hausarzt ist da eine tolle Ausnahme, sowohl bei mir als auch bei meinen Mädels.

ER hat bei beiden den Hashimoto festgestellt und auch bei mir den bösen B12 und B6 Mangel! Und das alles ist SEHR Laborbudget belastend!!!

Solche Ärzte brauchen wir!

Meine Vitamine werden regelmäßig kontrolliert und die Werte ordentlich interpretiert! Er hat es geschafft, meine PNP "in Luft aufzulösen", weil er den B12 Mangel entdeckt und per wöchentlicher Injektion behoben hat!!!

Der richtige Arzt ist einfach das A und O!
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Re: Vitamin-D3-Mangel bei Kindern

Beitragvon Simke » 20. Mär 2016 19:36

Hi ihr Lieben,
das Thema Hashimoto möchte ich für mich auch gerne klären. Mein Rheunatologe hat aber nur den TSH-Wert bestimmt, der sei, laut Arzthelferin, normal. Also muss ich mir die Laborwerte wieder besorgen und nachsehen, ob er über 2, 5 ist. Es gehen noch viele von dem Grenzwert 4 aus. Was man nicht alles macht.
Zur Ausgangsfrage kann ich leider nichts sicheres sagen.
Gruß Simke
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