Eingebildete Kranke

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Eingebildete Kranke

Beitragvon Lupi77 » 15. Okt 2013 13:03

Verfasst am: 22.09.2007 von: Carmen


Hallo!

Ich weiß seit 1998 das ich Lupus und das Antiphosholipid syndrom habe.Wurde aber erst nach langen verschiedenen Arztbesuchen endlich gefunden.

Ich hatte ständig dicke steife und rote Gelenke.Dann erlitt ich im 8Monat eine Totgeburt.Zu allen übel bekam ich noch einen Tumor in die Brust der aber gott sei dank gutartig war.Aber das reicht eben noch nicht so bekamm ich auch noch Gebärmutterkrebs.Mir blieb aber eine Chemo oder Bestrahlung erspart.Zu allen übel erlitt ich dann auch noch eine Bein und BeckenvenenThrombose.Diese konnte trotz OP nicht geöffnet werden nur der frische thrombos konnte entfernnt werden.

Meine leistungskraft ist nicht gerade die beste bin sehr oft schlapp und die üblichen schmerzen die ihr sicher alle selber zu genüge kennt.Also Arbeit habe ich keine wüsste gar nicht wer mich einstellt oder was ich noch schaffen würde,da auch mein Bein nicht mehr so will.Schwerbeschädigt bin ich zu 80%.

Dazu kommt das ich seelisch zur zeit am boden bin.Erst erlitt mein Mann 2002 Darmkrebs und 2003 Magenkrebs,nun ist er mit 47 Frührentner mit einen viertel Magen und künstlichen Darmausgang der nicht mehr zurück verlegt werden kann.Aber das schicksal ist weider sehr hart zu uns.

Im April diesen Jahres bekamm mein 25 Jahre junger Sohn auch Dickdarmkrebs.Auch hochgradig bösartig.Ihn wurde der halbe Dickdarm entfernt.Zur zeit bekommt er noch Chemotherapie.So was alles schlägt sich natürlich auf mein gemüt.Denn ich muß ja nun auch kraft aufbringen für meine 2 Männer.Kraft die mir langsam ausgeht.

Nun versuche ich schon seit vielen Jahren eine Rente zu bekommen,einmal habe ich für anderthalb Jahren eine bekommen.Die mir aber im gleichen atemzug wieder weggenommen wurde.Ich versuchte es dann wieder und wieder.Einmal gab ich es selber auf weil ich es Nervlich nicht mehr durchhielt.Denn was man da so erlebt ist eine erniedrigung für den Menschen.Ich finde gerade wir als Lupus erkrankte werden nicht so richtig für voll genommen bei den Gutachten,ist meine erfahrung.

Auf jeden fall hatte ich in diesen Jahr noch einmal versucht die Rente einzureiche.Gesundheitlich geht es mir nicht so gut. Zur zeit nehme ich schon seit 9 Jahren Prednisilon und Falithrom zur Blutverdünnung,was ich mein lebenlang nehmen muß ein.Ich hatte für den Lupus selbst schon mehrere Medikamennte genommen zum b.s.

Qensyl hat nicht angeschlagen.Dann bekamm ich Cel Cept das bekamm mir gar nicht und noch zwei andere sorten weis aber den Namen nicht mehr.Da ich schon Magengeschwüre hatte ist das dann auch nicht so leicht.

Auf jeden fall bekamm ich jetzt meinen Bescheid von der Rentenstelle abglehnt ich kann 6 Stunden voll ohne welche besonderheiten in jeden Beruf Arbeiten,und dazu wurde von einen Psychologen in den Gutachten bestätigt das ich eine "eingebildete Kranke bin". Dies nennt man Somatisierungsstörung.Was soll man da noch sagen,ich war sprachlos. wie soll ich mich gegen so was wären,hat vieleicht jemand erfahrung mit so was.Überhaupt was Rente betrifft.

Langsam fang ich an selber an mir zu zweifeln.Entschuldigt bitte das ich fast einen halben Roman geschrieben habe aber ich mußte das alles mal los werden und vieleicht auch ein paar tips zu bekommen.

Danke,und ich wünsch euch allen alles gute!

Gruß Carmen mertencarmi@aol.com
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Re: Eingebildete Kranke

Beitragvon Lupi77 » 15. Okt 2013 13:05

Verfasst am: 22.09.2007 von: Carmen


Hallo!

Ich weiß seit 1998 das ich Lupus und das Antiphosholipid syndrom habe.Wurde aber erst nach langen verschiedenen Arztbesuchen endlich gefunden.

Ich hatte ständig dicke steife und rote Gelenke.Dann erlitt ich im 8Monat eine Totgeburt.Zu allen übel bekam ich noch einen Tumor in die Brust der aber gott sei dank gutartig war.Aber das reicht eben noch nicht so bekamm ich auch noch Gebärmutterkrebs.Mir blieb aber eine Chemo oder Bestrahlung erspart.Zu allen übel erlitt ich dann auch noch eine Bein und BeckenvenenThrombose.Diese konnte trotz OP nicht geöffnet werden nur der frische thrombos konnte entfernnt werden.

Meine leistungskraft ist nicht gerade die beste bin sehr oft schlapp und die üblichen schmerzen die ihr sicher alle selber zu genüge kennt.Also Arbeit habe ich keine wüsste gar nicht wer mich einstellt oder was ich noch schaffen würde,da auch mein Bein nicht mehr so will.Schwerbeschädigt bin ich zu 80%.

Dazu kommt das ich seelisch zur zeit am boden bin.Erst erlitt mein Mann 2002 Darmkrebs und 2003 Magenkrebs,nun ist er mit 47 Frührentner mit einen viertel Magen und künstlichen Darmausgang der nicht mehr zurück verlegt werden kann.Aber das schicksal ist weider sehr hart zu uns.

Im April diesen Jahres bekamm mein 25 Jahre junger Sohn auch Dickdarmkrebs.Auch hochgradig bösartig.Ihn wurde der halbe Dickdarm entfernt.Zur zeit bekommt er noch Chemotherapie.So was alles schlägt sich natürlich auf mein gemüt.Denn ich muß ja nun auch kraft aufbringen für meine 2 Männer.Kraft die mir langsam ausgeht.

Nun versuche ich schon seit vielen Jahren eine Rente zu bekommen,einmal habe ich für anderthalb Jahren eine bekommen.Die mir aber im gleichen atemzug wieder weggenommen wurde.Ich versuchte es dann wieder und wieder.Einmal gab ich es selber auf weil ich es Nervlich nicht mehr durchhielt.Denn was man da so erlebt ist eine erniedrigung für den Menschen.Ich finde gerade wir als Lupus erkrankte werden nicht so richtig für voll genommen bei den Gutachten,ist meine erfahrung.

Auf jeden fall hatte ich in diesen Jahr noch einmal versucht die Rente einzureiche.Gesundheitlich geht es mir nicht so gut. Zur zeit nehme ich schon seit 9 Jahren Prednisilon und Falithrom zur Blutverdünnung,was ich mein lebenlang nehmen muß ein.Ich hatte für den Lupus selbst schon mehrere Medikamennte genommen zum b.s.

Qensyl hat nicht angeschlagen.Dann bekamm ich Cel Cept das bekamm mir gar nicht und noch zwei andere sorten weis aber den Namen nicht mehr.Da ich schon Magengeschwüre hatte ist das dann auch nicht so leicht.

Auf jeden fall bekamm ich jetzt meinen Bescheid von der Rentenstelle abglehnt ich kann 6 Stunden voll ohne welche besonderheiten in jeden Beruf Arbeiten,und dazu wurde von einen Psychologen in den Gutachten bestätigt das ich eine "eingebildete Kranke bin". Dies nennt man Somatisierungsstörung.Was soll man da noch sagen,ich war sprachlos. wie soll ich mich gegen so was wären,hat vieleicht jemand erfahrung mit so was.Überhaupt was Rente betrifft.

Langsam fang ich an selber an mir zu zweifeln.Entschuldigt bitte das ich fast einen halben Roman geschrieben habe aber ich mußte das alles mal los werden und vieleicht auch ein paar tips zu bekommen.

Danke,und ich wünsch euch allen alles gute!

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Re: Eingebildete Kranke

Beitragvon Lupi77 » 15. Okt 2013 13:06

Verfasst am: 09.10.2007 von: Annemarie sweattiger16w@arcor.de


Hallo, habe ich gerade nach langer Zeit nochmal im Forum angemeldet und Deinen Beitrag gelesen. Ich habe leider nicht viel Zeit möchte Dir aber sagen, "gibt nicht auf" und lege -falls noch nicht geschehen- auf jeden Fall Einspruch ein. Dann hast Du zumindest noch eine zweite Chance. Gruß Anne
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Simone Müller-Pretis
1. Schriftführerin Lupus-SHG e.V.
Regionalgruppenleiterin Würzburg

*Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken*
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