Das Leiden ohne Diagnose

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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Lupi77 » 17. Jun 2016 22:13

Mein HA hat noch Urlaub... ich vermisse ihn (das Team) sehr... :(

Ich finde es sehr arm, wenn man seiner Freundin sagt, sie solle sich mal auf die Psyche konzentrieren!!! Ich bin schockiert und ich glaube, ICH wäre die längste Zeit mit ihr befreundet gewesen!!!

Bitte, lass Dir sowas nicht einreden! Du benötigst eine ordentliche Untersuchung, mit Berücksichtigung aller (!!!) Fakten!!! Auch die klinische Untersuchung ist wichtig!!!

Oh Mann... ich drücke Dich!!! :cry:
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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Marigold » 18. Jun 2016 11:11

Ich denke nicht, dass sie es total böse gemeint hat oder so.. Sie war selbst bis vor kurzem in Psychotherapie und meinte eben, sie wüsste jetzt, wie viel die Psyche anrichten kann und auch das Unterbewusstsein. Und die meisten Menschen denken eben, wenn der Arzt einmal Blut abnimmt, dann ist alles gleich ausgeschlossen, wenn es gut ist. :roll: Schön wär's! :D
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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Simke » 18. Jun 2016 12:47

Hallo Marigold,
es spricht doch nichts dagegen, zweigleisig zu fahren. Zum einen psychotherapeutische Hilfe anzunehmen und zum anderen, vor dem Hintergrund deiner gravierenden gesundheitlichen Beschwerden, den Weg nach einer Diagnose weiter zu verfolgen.
Hast du mal Kontakt zu Dorothea Maxin aufgenommen? Ich schaue derzeit mal wieder in ihr Buch rein um gewisse wiederaufgetretene Symptome für mich noch einmal besser einsortieren zu können.
Liebe Grüße Simke
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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Marigold » 19. Jun 2016 13:04

Nein, zu ihr habe ich keinen Kontakt aufgenommen, ich wüsste auch gar nicht, was ich genau fragen sollte.
Ich glaube mittlerweile nicht mehr an eine Autoimmunerkrankung, dafür hätte es ja schon mal wenigstens irgendeinen Anhaltspunkt geben müssen.

Ich denke, so ein ganzheitlicher Arzt wäre vielleicht sinnvoll, der dann auch mal Nährstoffe kontrolliert, vielleicht ist es ein Mangel an Vitamin D o.ä. Leider sind meine Eltern auch der Meinung, dass wenn der Hausarzt ja jetzt schon so viel kontrolliert hat und nichts weiß, dass ich dann auch nichts haben kann und das mal einsehen muss. Sie sind, wie so viele mittlerweile, genervt, wenn ich von Beschwerden berichte, also tue ich mittlerweile so als wäre alles super.

Und ich denke mir, sollte ich doch irgendwas haben, dann wird es sich ja vermutlich verschlechtern und dann kann man noch mal mit konkreteren Symptomen zum Arzt. Und wenn nicht, dann dürfte es mir ja mit der Zeit auch wieder besser gehen, also vielleicht ist Geduld doch der Schlüssel zum Erfolg :)
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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Lupi77 » 19. Jun 2016 14:29

Wenn Du das durchhältst... ;-)

Vitamin B12 schon mal untersucht worden?
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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Marigold » 19. Jun 2016 14:46

Noch nicht, aber ich supplementiere es hochdosiert seit 3 Jahren, da ich mich vegetarisch ernähre 8-)
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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Lupi77 » 19. Jun 2016 15:31

Ah, ok... das sollte schon mal gut sein! ;-)
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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Marigold » 17. Jul 2016 18:35

Hallo ihr Lieben,

ich wollte mich mal wieder melden, einfach so :)

Viel weiter bin ich leider noch nicht, ich hatte Prüfungen an der Uni und mich erstmal darauf konzentriert. Auch weil ich dann natürlich nicht mehr bei Ärzten hätte verneinen können, dass ich Stress habe, was ja immer die erste Frage bisher war ;) :D

Ansonsten sind einige Symptome gleich, einige, weg und ein paar verändert (was die Sache natürlich schwerer macht, weil das für jeden ein direkter Hinweis auf die Psyche ist, wenn Symptome nicht gleichbleibend und so vielfältig sind). Die Halslymphknoten sind immer noch dick und und schmerzhaft. Meine Idee wäre eine Allergie oder Nahrungsmittelunverträglichkeit. Dafür spricht auch, dass mir mittlerweile oft nach dem Essen übel ist. So ca. eine Stunde nach dem Essen fängt es oft an und ist so im unteren Bauchbereich.. alles aushaltbar, aber lästig. Auch in Richtung einer Pilzerkrankung des Darmes habe ich gedacht, da meine Symptome ja seit der ersten akuten Schilddrüsenentzündung vorhanden sind und ich damals Antibiotika bekam. Vielleicht habe ich dadurch Probleme mit der Darmflora bekommen.. das würde alles irgendwie recht gut erklären.
Ich habe im Moment so große Angst, dass das auch nicht der Grund ist, dann stehe ich nämlich so blöd da. Die Angst gerade, dass man die Ursache weiterhin nicht findet, soltle ich noch mal zum Arzt gehen und dass dann jeder noch mehr einen Hypochonder o.ä. in mir sieht ist gerade sehr schlimm. Denn ich habe mich bereits mit einer Freundin gestritten, die mir in unfreundlichem Tonfall gesagt hat, ich müsse doch einsehen, dass es die Psyche ist. Und dass ich seit Wochen am überlegen bin, wo ich hingehen könnte (Heilpraktiker z.B.), aber keinen Termin machen würde. Aber das liegt eben an dieser Angst... die ich dann wohl doch mal überwinden muss. Sonst drehe ich mich ja tatsächlich weiter im Kreis und nerve mein Umfeld weiter und damit hat die Freundin ja doch recht...

Habt ihr vielleicht Tipps, woran man einen guten Heilpraktiker erkennt? Meine Freundin meinte, ich solle zu einem HP für Psychotherapie gehen, weil sie sich sicher ist, dass es die Psyche ist. Ich meinte, ich würde gerne ganzheitlich an das Problem gehen und z.B. mir Hilfe dabei suchen, über gesunde Ernährung den Darm zu entlasten (selbst wenn es kein Pilz ist oder so, kann das ja nicht schaden und hängt sicher auch mit der Psyche zusammen und dem Wohlbefinden, Immunsystem). Sie sei aber überzeugt, es würde mich nicht weiterbringen. ich meinte daraufhin, dass ich das Gefühl habe, nur körperlich oder nur psychich zu schauen fühl sich falsch an, daraufhin reagierte sie dann irgendwie passiv aggressiv. Ich lasse das Thema jetzt bei ihr. Da sie auch bei einer Heilpraktikerin, sowie bei einem guten Hausarzt, als auch bei einer Heilpraktikerin für Psychotherapie in Behandlung ist, dachte ich halt, sie könne mir da helfen. Ist wohl naiv, andere Leute mit einzuspannen, wenn man nicht sofort eine Diagnose bekommt :/

Und falls ihr das jetzt blöd findet, dass ich weiterhin hier schreibe, obwohl ich keinen Lupus oder ähnliches habe, könnt ihr das natürlich auch sagen. Aber vielleicht hilft es ja doch noch jemandem, der den Thread verfolgt :)
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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Simke » 21. Jul 2016 18:41

Hallo Marigold,
ich finde es überhaupt nicht blöd, dass Du hier weiterhin schreibst ;)

Vielleicht klingt es jetzt blöd wenn ich Dir eine Frage zurück stelle: was sagt Dir Dein Bauchgefühl und was willst DU?

Sei lieb gegrüßt

Simke
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Re: Das Leiden ohne Diagnose

Beitragvon Marigold » 22. Jul 2016 00:35

Ich habe mich mittlerweile dazu durchgerungen, bei einer Heilpraktikerin anzurufen. Allerdings habe ich noch keinen Rückruf erhalten, vielleicht ist sie ja im Urlaub :D

Ich möchte mich einfach wieder besser fühlen mit mir und meinem Körper und wieder zu mehr Energie finden. Und dabei hätte ich gerne Unterstützung und ich hoffe jetzt einfach mal, dass die Heilpraktikerin mich da ein Stück weit begleiten kann. Und als Plus wäre es natürlich schön, wenn meine Freunde mir auch mal zuhören, aber da muss ich wohl gucken, wie viel ich wem zumuten kann. Etwas mehr Verständnis würde ich mir da einfach erhoffen. :) Dafür, dass ich noch nicht so genau weiß, was ich habe und dass ich aber teilweise eingeschränkt bin, selbst wenn es "nur" etwas Harmloses ist wie ein Vitaminmangel, eine Allergie oder etwas Psychosomatisches...
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