Depression

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Depression

Beitragvon Lupi77 » 14. Okt 2013 22:23

Verfasst am: 06.Dez.08 08:08 von Sonja Küter

Hallo zusammen!
Habe mal ne Frage, habe SLE seit diesem Jahr ( festgestellt ), Medikamenteneinstellung wird noch herum experimentiert. Was mich aber ziemlich nervt, das ist meine Depression, Müdigkeit und Abegeschlagenheit. Ganz am Anfang der Erkrankung musste ich immer Tilidin nehmen ( Schmerzen ) habe dabei festgestellt das die Tropfen mir ganz gut durch den Tag helfen, das kann aber nicht das Mittel der Wahl sein, oder ? Bei mir wird zur Zeit auch Cellcept ausprobiert nun sprisst meine Haut wieder mit ihren Flecken. Kann mir jemand helfen? Es ist doch zum verzweifeln.

Lg Sonja
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Re: Depression

Beitragvon Lupi77 » 14. Okt 2013 22:23

Verfasst am: 09.Dez.08 12:39 von Gast (Eulchen)

Hallo Sonja,

zuerst zu Deiner Frage bez. Tilidin: es handelt sich dabei um ein Schmerzmittel, so dass Du richtig liegst, wenn Du denkst, dass es nicht das passende Medikament gegen depressive Verstimmungen ist.
Bezüglich der Behandlung des bei Dir festgestellten Lupus nebst sämtlicher Begleitphänomene würde ich persönlich den Arzt meines Vertrauens fragen, wenn es mich beträfe. Wer soll denn hier in diesem Forum Dich betreffend eine kompetente Aussage hierzu treffen?

Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind ebenso wie depressive Reaktionen in verschiedenerlei Ausmaß durchaus bekannte Phänomene bei Lupis - aus verschiedenen Gründen, und daher gehören diese auch im Gesamtsetting mitberücksichtigt....hierzu gehört m. E. die ärztliche Betreuung samt medikamentöser Behandlung ebenso wie die mentale Bewältigung der Situation und die Übernahme von Eigeninititiative/Mitverantwortung der/des Betroffenen für das - einvernehmliche! - Vorgehen.

Ich weiß, es klingt einfacher als es oft ist; trotzdem glaube ich, dass Du für Dich sortieren kannst, was die Einzelprobleme sind, und sie dann auch geordnet angehen kannst - mit gezielter Hilfe!

Versuch es konstruktiv/positiv anzugehen und melde Dich gerne nochmal!

Liebe Grüße und Kopf hoch, Eulchen :)
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Re: Depression

Beitragvon Lupi77 » 14. Okt 2013 22:24

Verfasst am: 17.Jun.09 10:28 von BSkoruppa

Hallo Sonja,
habe meinen Lupus seit 1998/Diagnose 2001; bekam Anfang 1999 schon gleich ziemlich viele Medis (Cortison, Arava, Imurek) aber mit der Aussage ich hätte die leichteste Form einer Kollagenose und wäre in 2 jahren wieder gesund; Cortison zuerst hoch dann ausschleichend; mir ging es aber trotz der vielen Medis nie wirklich gut und nach ausschleichen des Cortisons hat auch noch meine Niere gesponnen; habe dann zum Glück die Kurve bekommen und meine Ärzte gewechselt; wegen ständiger Nervenschmerzen ging ich auch zu einem Neurologen, der war sehr nett und gründlich; er fragte viel und bei einem Termin meinte er dann plötzlich ob ich mir schon mal überlegt hätte ein Antidepressivum zu nehmen; war zuerst komplett dagegen (negative Erfahrungen im familiären Bereich); habe aber mit einem Arbeitskollegen gesprochen der auch Patient von ihm war und mit meinem Mann; nachdem ich es mir durch den Kopf gehen lies habe ich einen Termin vereinbart und wir haben alles besprochen; ich habe ein Medikament bekommen, von dem berichtet wird, dass es nicht wie viele andere abhängig macht oder, dass man gleich extreme Höhenflüge bekommt; ich nehme nun schon seit Jahren "Fluoxetin" und bin heut noch froh, dass mein Arzt mich damals darauf hingewiesen hat; (leider verunglückte er vor ein paar Jahren bei einem Unfall tödlich);
ich kann nur für mich sprechen, aber wenn man sich nur noch wie ich hauptsächlich "mit dem Kopf unter der Decke" befindet und für nichts mehr Kraft findet, dann meine ich ist es einen Versuch wert; auch meine beiden Kinder (damals 9 und 11 Jahre) und mein Mann waren froh als ich nun endlich wieder mehr am "Leben" teilnahm;
ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft
Brigitte
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es gibt immer einen Weg, lasst ihn uns gemeinsam gehen!
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