Diagnose wirklich gewollt????

Neu diagnostiziert oder auf der Suche nach Antworten?
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 373

Diagnose wirklich gewollt????

Beitragvon Altmann » 6. Feb 2017 12:51

Hallo,
also ich habe jetzt viele Jahre darüber nachgedacht, nachdem bereits mit 15 Jahren bei mir eine Glomerolunephritis
festgestellt wurde, es half nichts, kein Antibiotika, nichts. Nachdem ich medizinisch sozusagen durch den Kakao gezogen
worden bin, kam man zu dem Ergebnis, daß es "bland" oder "latent" wäre. Tolle Aussagen bzw. "nichts wissen".
Ich habe eben neben der Nierengeschichte auch noch andere Anzeichen.
Ich weis jetzt mittlerweile was ich habe, eben doch Lupus.
Wurde mir von Verwandtschaftsseite bestätigt, die Tanten kommen aus dem med. Bereich.
Und es hat eben doch was mit der Genetik zu tun.
Mein Hausarzt kann damit garnichts anfangen, kuckt wie das 7. Weltwunder.
Langsam bin ich auf dem Level, daß die garnicht diagnostizieren wollen.
Erstens kann man nicht viel dagegen machen, wir sind auf dem gleichen Stand wie vor 50 Jahren.
Es wird scheinbar auch nicht geforscht bzw. man ist wenn überhaupt nicht weiter gekommen.
Ich denke auch, daß das eben eine Erkrankung ist, an der man sehr viel herumdocktern kann.
Und das bringt Geld an nutzlosen Therapien, Medikamenten die dem Patienten eher schaden.
Wenn es sowas gibt, ist das doch die beste Geschäftsidee und man wird dann eben Dauerkunde
beim Arzt oder den Ärzten, ist ja alles multifokal.
Eigentlich bin ich froh, daß der Lupus bei mir nicht so stark ausgeprägt ist, außer die Nierengeschichte,
wenn man weis, von was es kommt. Man kann nur versuchen, so gesund wie möglich zu leben und
Gifte vermeiden. Ich habe dann damals nichts mehr genommen, weil ich meinen Körper nicht
noch zusätzlich schaden wollte.
Das ist jetzt 50 Jahre her und die Nieren funktionieren GSD noch.
Jetzt habe ich mal das geschrieben, was ich so denke.
VG Altmann
Altmann
 
Beiträge: 9
Registriert: 12.2016
Geschlecht:

Re: Diagnose wirklich gewollt????

Beitragvon Hannah » 7. Mär 2017 17:06

Hallo Altmann,

also, ich denke, da hast Du sehr viel Glück gehabt im Leben, daß sich Dein Lupus auf die Niere beschränkt hat. Und das scheinbar auch in einem Maß, mit dem Du gut leben kannst!

Es ist sicherlich nicht so, daß man heute auf dem gleichen Stand wie vor 50 Jahren ist! Man ist weiter, nur sind viele Möglichkeiten noch nicht anerkannt, erprobt oder genehmigt. Und die therapeutischen Möglichkeiten, auch wenn sie off-label eingesetzt werden, erhalten das Leben und ermöglichen in vielen Fällen ein recht gutes Leben. Vorausgesetzt, die Erkrankung wird bestmöglichst zeitnah erkannt und behandelt. Daran hapert es noch am häufigsten. Wenn erst nach 5 oder 10 Jahren eine Diagnose und Therapie erfolgt, kann der Körper schon Schaden genommen haben.

Und über eine Rheuma-Diät läßt sich die Lebensqualität sehr gut positiv beeinflussen, weitere Risikofaktoren mindern und Entzündungen verringern. Es heilt die Erkrankung nicht, verhindert auch keinen neuen Schub, doch es begünstigt Heilung, Genesung und Wohlbefinden.

Die Lage ist also nicht ganz so ausweglos...

VG, Hannah
Sei Du das Neue, das Du in der Welt zu sehen wünschst!
(Mahatma Gandhi)
Benutzeravatar
Hannah
 
Beiträge: 294
Registriert: 10.2013
Geschlecht:


Zurück zu "Noch viele Fragen ..."

 
web tracker