Rückenprobleme mit Osteoporose

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Rückenprobleme mit Osteoporose

Beitragvon Christin » 16. Apr 2019 05:55

Hallo Ihr,
ich habe gerade Probleme, die mich nicht schlafen lassen.
Letzten Dienstag hatte ich beim Umsetzen einer Patientin vom Rollstuhl aufs Bett einen Vorfall an der Lendenwirbelsäule rechts mit Schmerzen. Kein Ausstrahlen in die Beine, konnte einigermaßen Treppen laufen, Schmerzen im Rücken und konnte mich schlecht aufrichten. Es ist bei der Arbeit passiert d.h. ich musste zu einem Unfallarzt, er hat geröngt und man sieht nichts auf den Bildern. Ich bin krankgeschrieben und habe Krankengymnastik zur Behebung eines Bandscheibenvorfalls(sie meint es ist ein leichter Vorfall. Ich hatte heute den vierten Termin. Da ich einen Rundrücken habe hat sie oben angefangen und ich stehe jetzt überaus aufrecht da, für meine Begriffe im Hohlkreuz.
Aber es muss so sein erst mal oben aufrecht und dann die Behandlung des Bandscheibenvorfalls. Ich mach jetzt gerade so Übungen in Bauchlage und streck mich mit aufgestützten Händen nach oben.
Das tut mir so weh das kann ich gar nicht sagen und je mehr ich zuhause diese Übungen machen umso schmerzhafter wird das Ganze. Ich lieg am Boden auf dem Bauch und darf mich dann keinen Millimeter bewegen, weil sofort der Schmerz reinschießt. Ich habe das Gefühl ich brech in der Mitte durch. Meine Therapeutin meint das kommt sicher daher, dass ich mich tagsüber zu oft rund mache. Ich möchte mich schon immer wieder beugen, weil dann der Schmerz momentan am geringsten ist.
Tut mir leid, dass ich so viel darüber schreibe, aber ich mach mir ständig Sorgen und dann mach ich wieder die Übungen und muss feststellen, dass ich mich vor Schmerzen fast nicht mehr hochdrücken kann.
Ich habe Osteoporose L1-4-4,0 links -3,0. Stand dieses Jahr im Februar. Anfangs habe ich Alendronsäuretabletten 1 mal wöchentlich genommen und nicht so gut vertragen, momentan nehme ich nichts außer Vitamin d gegen die Osteoporose.
Ich hab solche Angst, dass was größeres daraus wird. Meine Sehnen, Bänder und Muskeln sind wahrscheinlich durch den SLE recht angegriffen.
Heute hatte ich so Angst während der Übungen, dass ich überlegt habe in die Klinik zu gehen. Das ist wahrscheinlich nicht einfach so möglich weil es ja über die BG läuft.
Hat jemand von Euch schon etwas ähnliches erlebt?
Christin
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Re: Rückenprobleme mit Osteoporose

Beitragvon Christin » 7. Mai 2019 22:04

Hallo Ihr,
mittlerweile habe ich ein MRT machen lassen. Leider habe ich einen Wirbeleinbruch, das erklärt jetzt wenigstens meine Beschwerden. Nun heißt es für mich abwarten und hoffen, dass das wieder wird. Physio habe ich weiterhin nur in einer anderen Form. Schaut bitte auf Eure Knochendichte.
Christine
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Re: Rückenprobleme mit Osteoporose

Beitragvon Christin » 16. Mai 2019 10:20

Hallo Zusammen,
nun muss ich noch etwas nachtragen, vielleicht hilft es Euch, wenn Ihr mal ähnliche Beschwerden habt.
Ca. seit einem Jahr habe ich körperliche Schmerzen mal mehr mal weniger, aber wie das halt so ist ich dachte einfach an meinen SLE und irgentwas wird halt wieder sein. So im Nachhinein ist es wohl so, dass dies Probleme wegen der Osteoporose waren. Schmerzen an beiden Ellbogen und Unterarmen vor allem bei schwerem Tragen. Schmerzen an den Rippen und manchmal Luftnot, Schmerzen beim Drehen im Bett und immer mal mehr mal weniger. Für mich ist auch immer so eine Gradwanderung dabei - was ist denn jetzt schon wieder - bringst was wenn ich zum Arzt gehe?
Vielleicht ist ja mal wieder mehr los im Forum - wobei ich mich auch nur hin und wieder melde - außer ich bekomme übers E-Mail eine Benachrichtigung.
Machts gut!
Christine
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Re: Rückenprobleme mit Osteoporose

Beitragvon Christin » 1. Jun 2019 23:48

Hallo Zusammen,
mein Wirbeleinbruch läuft über die BG, da es bei der Arbeit passiert ist. Das Ganze gestaltet sich mühsam und nervenaufreibend. Für die BG ist es so, dass der Wirbeleinbruch eine Folge der Osteoporose ist und somit auch kein Arbeitsunfall und somit die Krankenkasse zuständig ist. D.h. die Osteoporose interessiert die BG nicht, der Wirbel wurde geröngt und ist wohl stabil, weil sich nichts mehr verändert hat, aber Kunststück ich habe ein Korsett und soll bücken vermeiden. Ich kann jetzt wieder arbeiten gehen und habe aber Angst weil sich an der Knochendichte ja so schnell nichts verändert hat. Die erste Infusion habe ich Ende Juni und selbst dann wird sich noch nicht allzu viel tun.
Nun habe ich von der BG einige Unterlagen wegen Erhebung der Sozialdaten bekommen und eine Allgemeine Schweigepflichtsentbindungerklärung zur Unterschrift. Ich trau mich nicht das zu unterschreiben, weil ich auch nicht möchte, dass alles über mein Gesundheitszustand an die BG übermittelt wird z.B. auch Erkrankungen, die ja nichts mit dem Wirbeleinbruch zu tun haben. Hat jemand von Euch mit der BG Erfahrungen gemacht? Könnt Ihr mir raten.
Es scheint hier im Forum nicht viel los zu sein, vielleicht liest es ja jemand.
Danke
Christine
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