Kortison und der Diabetes

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Kortison und der Diabetes

Beitragvon Lupi77 » 14. Okt 2013 12:15

Verfasst am: 17.09.2006 von: Zoisita

Kortison und der Diabetes

Bis heute hilft mir nur Kortison so richtig, nur meine Leber findet das Zuckersüß Kuss und ich reagiere mit je nach Kortisondosis mit sehr erhöhten bis sehr hohen Zuckerwerten.
Naja Insulin spritzen meinte mein Hausarzt, denkste Langzeitinsulin null Wirkung Alt Insulin so gut wie gar keine Wirkung.
Bei 7,5 mg Kortison kann ich den Zuckerspiegel zusammen mit Glimepirid beta 4mg auch schön in Schach halten. Am Abend wenn die Cortisionwirkung so gut wie verschwunden ist, ist auch der Zucker wieder ganz normal.
Mit Diabetes hatte ich vorher keine Probleme.
Nun muß ich aber oft den Kortisonwert erhöhen mein Arzt und ich haben uns auf einen drei Tages Hochdosierung mit 70 mg geeinigt. doch in der Zeit ist der Zuckerspiegel auf 300 und lacht sich ins Fäustchen von wegen Insulin und so.

In den drei Tagen ernähre ich mich weitgehend Kohlehydratfrei, aber auch das hat keinen nennenswerten Einfluß auf den Zuckerspiegel.

Hat oder hatte von euch jemand dieselben Probleme und wer kann einen Lösungsvorschlag machen.

mit einemLachen Zioisita
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Re: Kortison und der Diabetes

Beitragvon Lupi77 » 14. Okt 2013 12:17

Verfasst am: 12.02.2007 von: Sandra diehofers@online.de

Liebe Zoisita

Bin seit 27 Jahren Diabetiker mellitus I, habe auch den Lupus und habe die gleichen Probleme, wenn ich Kortison nehmen muß. Ich reduziere es so weit wie möglich, denn ich muss es nehmen wenn sich das Sjögren Syndrom bemerkbar macht, etwa 5-6 Tage im Monat, was bei mir mit hormonellen Umständen zu tun hat. Mein Zucker ist dann auch nicht zu bändigen und saust auch bis auf 450 hoch, auch ich vermeide dann Kohlenhydrate, doch das nützt nicht viel.

Kannst du mir sagen ob du auch im Sommer, wenn Sonneneinstrahlung und Hitze herrscht dein Zucker Macken macht. Seit 6 Jahren beobachte ich, daß er in der Früh einmalige Werte 80-12o hat, jedoch wenn es schwül wird oder ich mich in der Sonne bewege innerhalb 1 -1,5 Stunden später er bis teilweise 550 oder 600 hochschnellt. Ich habe mit 4 Ärzten bereits gesprochen, dabei auch 2 Diabetologen, da wußte ich von meinem SLE noch nichts, doch jeder antwortete, so etwas gibt es nicht. Da ich viel gelesen habe, komme ich nur auf den Schluß, dass der Lupus dahinterstecken muss, da ich immer nur im Sommer und bei Hitze diese Auswirkungen habe.

Ich würde mich freuen, wenn ich eine Nachricht von dir erhalten könnte.

Bei mir ist auch noch der Fall, dass ich Quensyl, Resochina und jetzt auch noch Metex 15 mg nicht vertrage und gräßliche Nebenwirkungen bekomme.

Am schlimmsten sind die furchtbaren Zahnschmerzen die immer erst auftreten, wenn ich eine Stunde flach liege, dann aber lange Zeit nicht einmal mit Schmerzmittel z.B. Eu med zu bändigen sind. Habe wieder 3 schlaflose Nächte hinter mir. Morgen muß ich zum Rheumatologen, bin gespannt was er dann mit mir macht, da auch meine Leberwerte nicht gut sind.

Alles Gute wünsche ich dir und würde mich freuen mit einem Diabetiker weiter Kontakt halten zu können.

Loiebe Grüße von Sandra.
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