verzweiflung...

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verzweiflung...

Beitragvon Lupi77 » 15. Okt 2013 22:41

Verfasst am: 28.Dez.11 20:26 von Tini

hallo liebe lupis,
ich bin neu hier und selber nicht an SLE erkrankt,leider jedoch meine Mutter (Nierenbeteiligung). Bei ihr wurde die Krankheit vor ca. 10 Jahren festgestellt.
Zur zeit bin ich ziemlich ratlos und verzweifelt,weil ich nicht weiß was ich ihr raten oder wie ich ihr helfen kann. Zur Zeit sind die Nierenwerte ziemlich schlecht und die ärzte wollen wieder eine Nierenbiopsie mit anschließender Chemotherapie machen. Sie jedoch möchte das nicht und sucht nach Alternativen. Sie hat die hoffnung ihre werte durch ein paar stressfreiere Tage (die letzten 2 Wochen musste sie beinahe täglich zu irgendwelchen Ärzten) wieder nach unten zu bringen. Ich weiß, das stress für diese krankheit ganz und gar nicht förderlich ist,und will sie auch nicht zu dieser entscheidung drängen, habe aber auch angst, das es doie falsche entscheidung ist oder die zeit davon rennt.
vll. geht es jmd. ähnlich und ihr habt wertvolle tipps für mich!
über eine schnelle antwort würde ich mich sehr freuen!
lg tini
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Re: verzweiflung...

Beitragvon Lupi77 » 15. Okt 2013 22:41

Verfasst am: 30.Dez.11 12:43 von BorigWiRo

Hall Tini,

wenn die Niere betroffen ist, sollte wirklich eine Biopsie gemacht werden, damit schnell eine richtige Therapie eingeleitet werden kann, denn nur so können die Nieren gerettet werden. Jedes Warten kann die Schädigung weiter treiben und am Ende zum Nierenverlust und zur Dialyse führen. Das sollte man auf jeden Fall vermeiden. Heute schafft man mit der Endoxantherapie fast immer die Nieren zu retten.

Also kann man wirklich nur Raten: nicht länger warten, denn nur die Biopsie kann sagen, wie es steht und welche Therapie nötig, denn diese richtet sich nach der Klasse der Beteiligung.

Hoffe, das hilft Dir weiter. Viel Erfolg dabei, Deine Mutter zu überzeugen und ein gutes neues Jahr.

Borgi Winkler-Rohlfing
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Re: verzweiflung...

Beitragvon Lupi77 » 15. Okt 2013 22:42

Verfasst am: 30.Dez.11 18:57 von Tini

hallo borgi,
vielen dank für deine antwort. hmmm...es fällt mir sehr schwer,weil ich sie auch nicht überreden will oder etwas gegen ihren willen möchte.
leider hat sie unvorstellbar große angst vor einer weiteren biopsie und endoxantherapie.
wäre es denn auch rein theoretisch möglich,dass die nieren sich in einem solchen fall auch ohne chemo aufrappeln? also durch wenig bis keinen stress,viel ausruhen,etc?
lg tini
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